… im Winter bei zumeist Sonnenschein. Wer kann schon von sich sagen, dass ihn England mit so viel Sonne bedenkt, wie Uta und ich sie bei unserem Trip nach Weihnachten hatten.
Wozu jedes Jahr überlegen, auf welche Silvesterfete man geht, nur um dann festzustellen, dass auch diese Fete wieder scheiße war?! Also dachten wir, machen wir mal was anderes und jetteten mit meinem Supergolf nach England rüber.
Starten taten wir in Arundel, dann ging es nach Stonehenge, von dort zunächst zur Hippiehochburg Glastonbury, dann ins Dartmore, zum Eden Project (große Gewächshäuser mit Regenwald innen), nach Lands End (Utas Blick durch das Fernrohr) über Newquay und Tintagel (Arthurs Zeugungsort) in die Cotswolds (Miniaturhäuschen), nach Oxford und abschließend nach London. Wir schliefen in Jugendherbergen, in B&Bs, aber auch in Pubs. Manche Übernachtungen waren allerdings nicht unbedingt zu empfehlen: Beide Pubübernachtungen hätte man lieber sein gelassen. In dem einen befand sich eine dicke Plastikhülle über der Matratze – was ja hygienischer ist, aber eklig, wenn man keinen Bettbezug mithat und noch schnell ein Simpson-Handtuch kauft, um das auszugleichen. Im Zimmer des zweiten Pubs roch es sehr müffelig, und der Boden schien uns auch nicht wirklich trocken zu sein. Aber wir haben es überlebt und England hat – auf jeden Fall mich – mal wieder zufrieden gemacht.
(Fotos rechts)